Bernard Cribbins

Bernard Cribbins

Bernard Cribbins kann auf eine langjährige Filmkarriere zurückblicken. Dem deutschen Publikum ist Cribbins vor allem durch seine spleenigen Rollen in der britischen Kinoerfolgsserie „Carry on…“ (deutsch: „Ist ja irre…“) bekannt. Auch in John Cleeses Serie um ein abgehalftertes Hotel mit Seeblick „Fawlty Towers“ trat Cribbins als Deutscher auf, der dort seine Ferien verbrachte und von John Cleese wegen seiner Herkunft ständig angeschnauzt wurde.

Cribbins Stimme verschaffte ihm diverse Engagements als Erzähler oder Sprecher von Comicfiguren. So sprach er auch Rollen in einer Hörspielreihe die auf Elisabeth Beresfords Geschichten um den Eisbären „Rola Pola“ basierten.

Zu einer der wichtigsten Spielfilmproduktionen in der er mitwirkte gehörte der Film „The Railway Children“ der von Lionel Jeffries inszeniert wurde und der später den Womble Spielfilm „Wombling free“ drehte. In den sechziger Jahren spielte er in einem „Doctor Who“-Kinofilm mit („Dalek Invasion Earth: 2150 AD“) und durfte auch 2007 in der TV-Serie „Doctor Who“ an der Seite von Kylie Minogue und David Tennant spielen. Seine Rolle wurde sogar noch für die vierte Staffel erweitert, sodass der damals Achtzigjährige als einziger Darsteller sowohl in den sechziger Jahren wie auch im neuen Jahrtausend an Doctor Who mitgewirkt hat.

2011 wurde Cribbins mit dem Orden des Britischen Empires ausgezeichnet um ihn für sein Lebenswerk zu ehren.

Bei den ersten beiden Staffeln der Wombles fungierte Bernard Cribbins als Erzähler und sprach auch alle Rollen selbst. Diese Aufgabe übernahm in der deutschen Version der Komödiant Dieter Hallervorden.