Orinoco

Es ist schon merkwürdig: Orinoco ist nicht nur der faulste sondern auch der fetteste der Wombles. Er drückt sich vor der Arbeit wo es nur geht – und trotzdem ist er weltweit der beliebteste aller Wombles.

Orinoco sucht sich lieber ein hübsches Plätzchen zum schlafen als den ganzen Tag Abfall zu suchen. Bis zu vierzig Mal muß Grossonkel Bulgaria ihn ermahnen bis er mit der Arbeit anfängt.

Es gibt nur Eines was Orinoco noch lieber tut als Faulenzen: Essen! Wenn Madame Cholet ihre Törtchen backt ist er der erste, der davon probiert. Als zum Beispiel Madame Cholet einmal Pfannkuchen gebacken hat und Tobermory diese mit der Pfanne zum wenden in die Luft warf hatte Orinoco eine Angelschnur durch die Lüftung in der Decke gehalten…. (Max und Moritz lassen grüssen….) und  – SCHWUPPS – hatte Orinoco einen Leckerbissen am Haken.

Orinoco hat eine erstklassige Gesangsstimme (die ihm von Sänger Mike Batt geliehen wurde). Wenn er auf der Wiese liegt und den Menschen zuschaut träumt er desöfteren davon ein Weltraumfahrer, ein Geheimagent oder einfach nur ein Magier zu sein. Daraus hat sein menschlicher Freund Mike Batt eine Menge interessanter Lieder gemacht. Orinocos berühmtester Song heißt „Dreaming in the sun“ und erzählt davon, wie er den ganzen Tag über in der Sonne liegt und sich fragt wie Grossonkel Bulgaria ihn wohl ausschimpfen wird. Dass Orinoco durch diese Faulheit nicht gerade der schlankeste der Wombles ist dürfte wohl klar sein.

Im wirklichen Leben stand Elisabeth Beresfords Sohn Pate für den faulen aber liebevollen Zeitgenossen.
Interessanterweise ist sein Name in allen Fassungen gleich: Orinoco ist ein Fluss in Südamerika.